Topmodell mit guter Verarbeitung: Quad-Core Tablet Asus Transformer Prime im Test
Kurz vor Weihnachten ist es trotz vieler Verzögerungen des ersten Quad-Core Tablets mit Tegra 3 Chipsatz uns dennoch gelungen als einer der Ersten eines der beliebten Geräte zu sichern. Seit Weihnachten benutzen wir es mehr oder weniger im Praxiseinsatz und können euch sagen: Es ist genial! Wieso werdet ihr in unserem anschließenden Test erfahren. Wer das Tablet vorbestellen will kann dies zum Beispiel bei Amazon machen.
technische Daten
Verarbeitung und Design
Das Transformer Prime kostet derzeit mindestens 600€ und so fühlt es sich auch an. Die Verarbeitung ist wirklich top, durch die Rückseite aus Metall fühlt es sich keineswegs billig an und durch die Dicke von nur 8mm muss es sich keineswegs vor dem iPad verstecken. Von vorne sieht es dem iPad 2 zum Verwechseln ähnlich, jedoch fehlen jegliche Hardware-Buttons was für den Alt-iPad-Nutzer wohl eine kleine Umstellung ist.
An der Unterseite des Geräts finden wir den speziellen Dock-Anschluss mit dem man das Transformer Prime auf das Tastatur-Dock stecken kann. Das Dock des ersten Transformers ist leider nicht mit dem Prime aufgrund der unterschiedlichen Maße kompatibel. Mit dem Dock ist das Tablet zugeklappt nur knapp 1.8cm dick und wiegt etwas über 1100g. Durch das Dock wird das Prime auch um etwas Akkulaufzeit erweitert und bekommt noch einen “richtigen” USB-Anschluss und SD-Kartenleser.
Wenn man das Prime im Querformat hält befindet sich der An/Ausschalter oben links was uns anfangs ein wenig Tastarbeit gekostet hat, man gewöhnt sich jedoch dran. An der rechten Seite befindet sich der Kopfhöreranschluss, an der linken Seite befindet sich der microSD Slot ohne jeglichen Schutz, ein Lautsärkeregler und der miniHDMI Anschluss. Alle Äußerlichkeiten bekommt ihr auch noch mal in unserem ausführlichen unboxing-Video.
Das Display ist wirklich richtig gelungen. Das was Asus hier verbaut hat nennt sich Super IPS+ LCD und bringt eine Auflösung von 1280×800 Pixeln und hat eine Leuchtdichte von 600, was etwa doppelt so viel wie an den meisten Laptops und Tablet-Displays ist. Der Kontrast ist ebenfalls extrem gut und wenn man unterwegs ist und Strom sparen will kann man die Displayhelligkeit natürlich auch abschalten und hat dann dennoch ein Display welches sich wirklich sehen lassen kann. Der Blickwinkel liegt laut Asus bei 178 Grad und diese bestätigte sich auch in unseren Tests. Da wo andere Displays bereits versagen kann das Prime die Sache wirklich gut meisten. Aufgrund des spiegelnden Displays bekommt man bei direkter Sonneneinstrahlung bei den erwähnten Stromspar-Funktionen leider kein perfektes Bild zu sehen und muss wieder die volle Displaykraft aktivieren. Wie ihr das von uns kennt gibt es natürlich auch noch ein Video das das Prime beim Außeneinsatz zeigt.
Bedienbarkeit
Auf dem Gerät ist bereits Android 3.2.1 installiert und diverse vorinstallierte Software von Asus. Hier findet man keine Besonderheiten gegenüber einem anderen Android 3.2.1 Tablet. Alles läuft jedoch wirklich sehr ruckelfrei bis auf den PDF-Reader der offensichtlich noch nicht optimal angepasst ist und vor allem mit großen PDFs teilweise Probleme hat. Dafür sind die sonstigen Office Funktionen dank des vorinstallierten Polaris-Office wirklich sehr gut und einfache Dokumentenbearbeitungen sind problemlos möglich. Da Bilder mehr als 1000 Worte sagen bekommt ihr nun ein kleines Video mit den Funktionen.
Natürlich haben wir das Transformer Prime auch wieder dem obligatorischen Benchmark unterzogen und haben im AnTuTu Benchmark v2.5 einen unglaublichen Wert von 10470 Punkten erreicht. Das Samsung Galaxy Nexus hat dazu im Vergleich einen Wert von 6132 Punkte erreicht. Hier sieht man schon alleine die Kraft, die in Nvidias neuem Chipsatz steckt, aber auch wenn man versucht FullHD Youtube Videos abzuspielen. Hier stockt einfach nichts und natürlich ist auch das Abspielen auf einem externen Display per microHDMI Anschluss problemlos möglich.
Die Akkulaufzeit liegt bei ca. 8 Stunden bei Videowiedergabe und mittlerer Displayhelligkeit, bei Spiele macht er nach ca. 7 Stunden schlapp. Mit dem Tastaturdock sollte die Akkulaufzeit nochmal um 4-5 Stunden ansteigen, dies konnten wir jedoch leider nicht testen. Dies ist im Vergleich zur Konkurrenz schon recht ordentlich und vor allem Nvidia hat hier mit dem neuen Chipsatz eine reife Leistung abgeliefert.
Die Qualität der verbauten Kamera ist trotz den 8 Megapixeln nicht sehr überzeugend. Sie wirken sehr hell und sind deshalb auch nur für Schnappschüsse geeignet.
Fazit
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Das Asus Transformer Prime ist derzeit wirklich das Beste dieser Klasse. Es hat die nötige Power und auch die Software scheint gut ausgestattet zu sein. Im Januar soll dann noch Android 4.0 als Update kommen und das Prime kann dann aufgrund besserer Anpassung nochmal einen Leistungsschub erleben. Wer also gerade ein Tablet sucht das technisch auch noch in einigen Monaten auf dem neusten Stand sein soll, sollte zuschlagen. Doch aufpassen, schon im Januar versprechen zahlreiche Hersteller ebenfalls Tablets mit der Tegra 3 Basis auf den Markt zu bringen. Wann diese dann jedoch verfügbar sein werden ist noch unklar. Bestellen könnt ihr das Gerät zum Beispiel bei folgenden Shops:
Amazon
- Modelle im Überblick
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